nachrichtenarchiv

"Das CID gibt mit Trauer den Tod von Vladimir Feierabend, einem tschechischen Überlebenden des Lagers Dachau, bekannt.
Als Mann mit tiefen menschlichen Qualitäten war er eines der ältesten aktiven Mitglieder in den Gremien des Internationalen Komitees von Dachau, in denen er, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen, eine weise beratende Rolle spielte.
Er hatte viele Schulklassen nach Dachau begleitet und war um die Erhaltung des internationalen Charakters der Gedenkstätte bemüht".

12 Jahre lang war das KZ Dachau das Symbol und die Schule des KZ-Systems; sie basierte auf der Unterdrückung und Verneinung des Menschen.
Bei der Befreiung wünschten sich die Häftlinge aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern, dass die Welt von der unvorstellbaren Realität erfährt, die sie gerade erlebt hatten, und dass man diese nicht vergisst.
Am 29. April 1945 wurde das KZ Dachau befreit. Jedes Jahr gedenken wir der Befreiung, auf dem ehemaligen KZ Gelände, aber auch auf dem Leitenberg und dem Waldfriedhof, der letzten Ruhestätte vieler Opfer.
Sich daran zu erinnern, was passiert ist, ist der erste Schritt um zu verhindern, dass es erneut passiert.
Wie Sie sicher wissen, mussten die KZ-Gedenkstätte Dachau, die Stiftung Bayerische Gedenkstätten und das Comité International de Dachau (CID) vor wenigen Wochen die schwierige Entscheidung treffen, alle Gedenkveranstaltungen rund um den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau abzusagen. Diese Absage betrifft insbesondere auch die zentrale Gedenkfeier, die für Sonntag, 3. Mai 2020, geplant war.
Gedenkkonzert der Stadt Dachau zum 75. Jahrestag der Befreiung am 29. April als Stream
Das aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am 29. April in der Kirche Hl. Kreuz geplante Gedenkkonzert der Stadt Dachau „Music for Freedom“ mit Francesco Lotoro kann aufgrund des weiterhin geltenden Veranstaltungsverbots örtlich und inhaltlich nicht wie geplant stattfinden.


"Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah.
Aber das es nicht wieder geschieht,
dafür schon.“
Max Mannheimer 6. 2. 1920 – 23 .9. 2016


