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30. April 2023

Appelplatz B2013Bild KZGedenkstätte Dachau Guido Hassel und Stiftung Bayerische Gedenkstätten

 

 

 

Rede anlässlich der Gedenkveranstaltung am 30. April 2023

 

Dominique Boueilh, Präsident des CID

 

 

 

Es ist mir eine große Ehre, mich in meiner Eigenschaft als neuer Präsident des CID an Sie alle zu wenden. Seit vielen Jahren beteilige ich mich am Leben des Internationalen Dachau-Komitees und an den jährlichen Gedenkfeiern zur Befreiung des Lagers. Dennoch will ich nicht verhehlen, dass ich in diesem Moment von großen Emotionen überwältigt bin.

Gestatten Sie mir, an meinen Vater, Didier Boueilh, zu denken.
Er war 18 Jahre alt, genau so alt wie sein hier anwesender Urenkel Enzo, und kam am 5. Juli 1944 mit dem unheimlichen Konvoi 7909, dem sogenannten "Todeszug", im Lager Dachau an, das er wie durch ein Wunder überlebte. Im Morgengrauen des 29. April 1945 wurde er von amerikanischen Soldaten befreit, denen er sein ganzes Leben lang unendlich dankbar war.

Für das Ende der Leiden Tausender Häftlinge, für diese wiedergewonnene Freiheit müssen wir uns heute alle durch die Anwesenheit von Befreiern unter uns geehrt fühlen, die aus ihrer Jugend gerissen wurden, um ein Europa, das ihnen fern war, von den Nazi-Invasoren zu befreien.

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28. April 2023

Am Appelplatz

Andrea Halbritter depot des gerbesA

 

 

 

 

 

 

 

 

- 17.00

Zeremonie am Fuße des Fackeldenkmals.

- Kranzniederlegung durch den CID-Präsidenten und die Familien.

 

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28. April 2023

Leitenberg - Waldfriedhof  

 Cristina leitenberg28 172748BImage CID Cristina Cristobal

 

 

 

 - 17.30

Leitenberg

 

Kranzniederlegung am Leitenberg.

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08. April 2023

Eröffnungsausstellung "Auftakt zum Terror"

 

ImageExhibition1

 

 

Vor 90 Jahren, am 22. März 1933, brachte das NS-Regime die ersten Häftlinge in das neu errichtete Konzentrationslager Dachau, weniger als zwei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Dachau am 22. März 2023

 

"Rückkehr von Autokratien beobachten, die darauf bedacht sind, sich nicht mit Diktaturen gleichsetzen zu lassen. Sie kümmern sich darum, ihre Gegner zum Schweigen zu bringen, sie manipulieren die öffentliche Meinung, sie schreiben die Geschichte neu und fördern den kulturellen Zwiespalt,"

 

 

 

 

 

Rede von Dominique Boueilh
Präsident des Internationalen Dachau Komitees

 

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30. März 2023

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Einladung zum jahrestag der befreiung

Programm GEDENKFEIERN
vom 28. bis 29. und 30. April 2023

 

Wir erinnern uns daran, was passiert ist,

aus Respekt vor den Opfern

und für die Zukunft unserer Kinder

 

 

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10. März 2023

D BoueilhCID2023

Dominique Boueilh, neuer Präsident des Internationalen Dachau Komitees (CID)

 

Nach seiner Wahl am 19. November 2022 zum künftigen Präsidenten des CID (Comité International de Dachau) trat Dominique Boueilh am 25. Februar 2023 sein Amt als Präsident an. Er tritt die Nachfolge von General Jean-Michel Thomas an, dessen wesentliches Handeln innerhalb des CID während seiner beiden Amtszeiten stark anerkannt und gelobt wurde.

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01. Mai 2022

jean michel thomas20160114 125704

 

Rede anlässlich der Gedenkveranstaltung am 1. Mai 2022

 

 

 

 

General Jean-Michel Thomas, Präsident des CID

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Für das CID, das Internationale Dachau-Komitee, das mit dem Ziel der Einheit und des Friedens bei der Befreiung des Lagers vor 77 Jahren gegründet wurde, ist dieser Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers ein Ort der Besinnung und des Gedenkens. Kein Podium für politische Stellungnahmen. Es ist jedoch unmöglich, nicht zu reagieren und unser schmerzliches Mitgefühl und unsere Fassungslosigkeit angesichts der Aggression gegen die Ukraine und der Verstöße gegen das Völkerrecht nicht zum Ausdruck zu bringen.
Es ist nicht meine Aufgabe, die zahlreichen und komplexen Ursachen dieses Krieges zu ergründen. Aber wenn er als bloße "Militäroperation" bezeichnet wird und seine Rechtfertigung in der "Entnazifizierung" eines Teils Europas besteht, ist es unsere Pflicht, gerade von diesem Platz aus unsere tiefe Empörung zum Ausdruck zu bringen.

 

 

 


kransUkraine

 

 
 
 Denn die Verwendung des Wortes „Entnazifizierung“ ist eine unzulässige Verfälschung und eine unerträgliche Beleidigung aller Opfer des Nationalsozialismus und des KZ-Systems, dessen Modell das KZ Dachau war.
Die Überlebenden, die heute anwesend sind, sind hier, um Zeugnis abzulegen. Und die Realität ist, dass neben den sowjetischen Kriegsgefangenen, von denen über 4000 in Hebertshausen ermordet wurden, auch Häftlinge ukrainischer Herkunft zusammen mit den Russen im KZ Dachau registriert wurden.
Nach Schätzungen des Archivs der KZ-Gedenkstätte waren von den 25.400 Menschen, die als Sowjetbürger inhaftiert waren, mindestens 65% wahrscheinlich sogar 75% Bewohner der Ukrainischen Sowjetrepublik. Sie alle waren mit demselben R auf ihrer gestreiften Kleidung gekennzeichnet.
Erinnern wir uns an dieses gemeinsame Leid, das gemeinsame Martyrium, und den gemeinsamen Kampf gegen den Nationalsozialismus bis zu seiner Ausrottung.
 
 
Der Ruf nach dem "Nie wieder" und nach einem Ende der Kriege war eine tiefe Sehnsucht, die von den KZ-Überlebenden bei ihrer Befreiung herausgeschrien wurde.
Trotz unvollständiger Fortschritte, wie man sieht, bleibt dieses Ziel immer aktuell und für die ganze Welt unumgänglich. Die traurigen Ereignisse, die wir erleben, erinnern manche daran, dass der Frieden ein prekäres, instabiles Gleichgewicht ist, das nicht ein für alle Mal erreicht wird, sondern unermüdlich angestrebt werden muss.
 
 

Wie können wir in bescheidenem Maße dazu beitragen?
Zunächst einmal durch die Suche nach Wahrheit und Objektivität Indem wir beispielsweise vermeiden, durch vorschnelle Instrumentalisierungen und Vereinfachungen abweichende Meinungen abzulehnen. Die "reductio ad hitlerum", bei der die Argumente eines Gegners disqualifiziert werden, indem sie systematisch mit Adolf Hitler in Verbindung gebracht werden, ist üblich, aber unwürdig. Der Nationalsozialismus darf nicht verharmlost werden. Dazu gehört auch, dass man die unbedachte Verwendung der Bezeichnung « Faschismus » unterbindet und zugleich jeglichen Totalitarismus beim Namen nennt.
 
 
 

Vor allem aber gibt es eine Aufgabe, die uns alle angeht und an der wir uns alle beteiligen können. Es ist die vom Internationalen Dachau-Komitee initiierte Mission, die nun von der Gedenkstätte Dachau und zahlreichen Vereinen und Gemeinschaften getragen wird. Es ist eine Pflicht, zu informieren, zu lehren, zu erklären, und unsere gemeinsame Geschichte mit ihren zahlreichen ethnischen, religiösen, nationalen, wirtschaftlichen und sprachlichen Aspekten unermüdlich verständlich zu machen.
Diese Vermittlungsarbeit ist eine wesentliche Aufgabe, ein unverzichtbarer Schritt, der bei allen, bei Jugendlichen wie bei Besuchern aus der ganzen Welt, fortgesetzt werden muss, um beim Aufbau des Friedens zu helfen.
Für diese Aufgabe sind die Bemühungen und Schritte der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und der bayerischen Staatsregierung für die Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau ermutigend und vielversprechend. Danke für diesen richtungsweisenden Entscheidungen, wir sollten nicht nachlassen.
 

at The Crematorium today


Auf diesem von den Überlebenden vorgezeichneten Weg haben wir heute das Glück, dass drei von ihnen vor unserer gemeinsamen Andacht vor dem Mahnmal jetzt sprechen werden.
Ein Franzose, Jean Lafaurie, Vorsitzender des Freundeskreises von Eysses, dem Gefängnis, in dem die Widerstandskämpfer und viele spanische Gefangene rebellierten und erschossen oder nach Dachau verschleppt wurden;
Ein Italiener Mario Candotto, auch Widerstandskämpfer und heute sehr aktiv als Zeitzeuge
und ein Ukrainer, Borys Zabarko, Überlebende des Ghetto Scharhorod und Präsident der ukrainischen Vereinigung jüdischer ehemaliger Häftlinge der Ghettos und nationalsozialistischer Konzentrationslager. Er lebt in Kiew und musste fliehen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 
 

 

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30. April 2022

Tesisaward CID Logo 700 

 

Verleihung des Stanislav Zámečník-Preises des Comité International de Dachau 

 

 

 


 

 

 

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13. Dezember 2021

BaaaNPRP 0354Bildarchiv Bayerischer Landtag Rolf PossAus der Süddeutschen Zeitung vom 9. Dezember 2021

 

Ein Bericht Von Anna Schwarz, Dachau

"Wir sind ein kleines Volk und brauchen Freunde"

 

Abba Naor erhält den Bayerischen Verfassungsorden. Bei der Verleihung erklärt er, warum er unermüdlich Schulen besucht.

 

Als Erster überhaupt ist der Shoah-Überlebende Abba Naor am Mittwoch mit dem neuen Verfassungsorden des Bayerischen Landtags ausgezeichnet worden. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ehrte den 93-Jährigen in feierlichem Rahmen in Anwesenheit von Israels Generalkonsulin Carmela Shamir, dem Landtagsvizepräsidenten und Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, sowie dem Präsidium.

Lesen Sie weiter in Die Süddeutsche Zeitung.

© Süddeutsche Zeitung GmbH, Munich.

 

 

 

 

 

 

BBABPRP 0365

Bild: Bildarchiv Bayerischer Landtag Rolf Poss

 

Bayerischer Landtag Rolf Poss

24. April 2021

 vlaggen appelplaats

Zugang zu den virtuellen Gedenkfeiern an der KZ-Gedenkstätte Dachau finden Sie hier

 

 2 Mai 2021

 

Rede des Präsidenten des CID am 2. Mai 2021

 

 

1 Mai 2021

 

 PREISVERLEIHUNGEN DES CID:

 

Johannes Meerwald erhält STANISLAV-ZÁMEčNÍK-STUDIENPREIS CID

 

Dee Eberthart erhält GENERAL-ANDRÉ-DELPECH-PREIS CID

  

29. April 2021

Kurze Rede von Jean-Michel Thomas, Präsident des CID, anlässlich der Gedenkfeier zum 76. Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

 

Bilder an der Gedenkstätte

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