Clément Quentin

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Clément Quentin wurde am 18. September 1920 in Fuilet geboren. Er besuchte die öffentliche Schule ab dem 5. Lebensjahr und hat sein ganzes Leben lang seinen Lehrer in sehr guten Erinnerung behalten, der den Kindern „die Demokratie, die Republik, die Freiheit, das Ehrgefühl, die Heimat, die Achtung der menschlichen Person und des Eigentums anderer, die Ehrlichkeit, die Redlichkeit und viele andere Werte“ beibrachte,

János Forgács Erinnerungen

forgacs1 3PassZeitzeugengespräch mit János Forgács

am 13.12.2016 In der Gedenkstätte Dachau

 

Ich fühle mich geehrt, dass ich, als ein jüdischer, ungarischer Staatsbürger, ein Überlebender des Holocaust, auf Ersuchen der Leitung der KZ-Gedenkstätte Dachau bei diesem Gedenk-Gespräch anwesend sein darf und Ihnen berichten kann, dass im Sommer 1944, innerhalb von 56 Tagen, in 149 Zügen, 465000 Personen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft aus Ungarn verschleppt wurden, die Mehrheit von ihnen nach Auschwitz-Birkenau und in andere Vernichtungslager, und die dort am Leben gelassenen in andere Konzentrationslager.

Vier Kloostra-Brüder in Dachau – Rein Kloostra

 Die Familie Kloostra und Schwager: Rein Kloostra

 

 Kloostra Rein BW

Reinder (Rein) Kloostra

Vier Kloostra-Brüder in Dachau – Johan Kloostra

Die Familie Kloostra und Schwager: Johan Kloostra

 

Johan Kloostra aan het front

Johan Kloostra at the front in the Spanish Civil War

Vier Kloostra-Brüder in Dachau – Arie Kloostra

 Vier Kloostra-Brüder in Dachau

 

Arie Kloostra

 

Arie Kloostra

 

Vier Kloostra-Brüder – Jan Kloostra

 Vier Kloostra-Brüder in Dachau


Jan Kloostra

Biographie Vladimir Feierabend

 

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Vladimir Feierabend


wird am 7. Juli 1924 in Prag als zweiter Sohn von Karel und Marie Feierabend geboren. Er ist noch nicht mal ganz 15 Jahre alt, als NS-Deutschland am 15. März 1939 die Tschechoslowakei besetzt und sie zum „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ proklamiert. Mit der Besatzung beginnen Terrorwellen, Verhaftungen und Verschleppungen der Bevölkerung.

 

 

 

Erinnerungen von Vladimir Feierabend

Protektorat "Böhmen und Mähren", Theresienstadt, Dachau und die Familie von Vladimir Feierabend

 

Vladimir Feierabend 1940

 

 

Erinnerungen von Vladimir Feierabend

 

 

Das Protektorat Böhmen und Mähren war eine düstere Zeit für unsere Familie. Onkel Lada wurde als Landwirtschaftsminister Mitglied der tschechoslowakischen Regierung. Außerdem hatte er sich dem Untergrund gegen den Nationalsozialismus angeschlossen, einer Bewegung, die sich "Politisches Hauptquartier" nannte. Zu Beginn des Jahres 1940 wurde er von Premierminister General Elias gewarnt, dass seine Beteiligung an dieser Bewegung aufgedeckt wurde und sein Leben in Gefahr war. Mit Hilfe tschechischer und slowakischer Patrioten gelang ihm die Flucht unter dramatischen Umständen, die er in seinen Memoiren ausführlich schilderte. Er reiste über den Balkan nach Osten, dann nach Frankreich und schließlich nach England, wo er Mitglied der tschechischen Exilregierung wurde. Dies hatte Folgen für unseren Teil der Familie. Die Gestapo suchte in unserer Wohnung nach Onkel Lade, und wir wussten nicht, ob sich die Situation nicht gegen uns wenden würde.

Kurzbiographie Max Mannheimer 6. 2. 1920 – 23 .9. 2016

MaxMannheimer foto ElijaBosler

 

Kurzbiographie

Max Mannheimer 

6. 2. 1920 – 23 .9. 2016

 

 

Jean Samuel

 

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 Jean Samuel alias André Ratier wird am 18. Mai 1944 von der Gestapo in den Büros, Cité des Fleurs, gegen Mittag festgenommen. Die Deutschen mit ihren Revolvern in den Händen stürmten schreiend „Deutsche Polizei, Hände hoch!“ hinein. Einem Mitglied der Gruppe gelang es zu flüchten. Die Bilanz ist aber dramatisch: ein Toter, ein Verletzter und das Netz ist zerschlagen.